Abenteuerschwimmen in Leverkusen

Es ist ein gemütlicher Tag in Leverkusen gewesen. Das alljährliche Abenteuerschwimmen im Hallenbad in Leverkusen -Bergisch Neukirchen hat gut 113 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angelockt. „Es ist wieder ein Miteinander der Generationen gewesen”, freuen sich im Rückblick die Organisatoren der Familien-Sport-Gemeinschaft Leverkusen und der fsg-jugend. Deshalb lohne sich die Mühe Jahr für Jahr auch. Es seien nicht immer die spektakulären Events, die die Menschen für den Naturismus begeistern müssten. Für viele Menschen sei der Fixpunkt im Kalender wichtig.

In diesem Jahr hat das Abenteuerschwimmen zum 25ten Mal stattgefunden. Als es ins Leben gerufen wurde, hätte man niemals an eine so lange Resonanz gedacht, heißt es von den Verantwortlichen der FSG Leverkusen. Trotzdem stehen Veranstaltungen wie das Abenteuerschwimmen der FSG Leverkusen und der fsg-jugend immer wieder auf der Kippe. Die behördlichen Auflagen würden immer aufwändiger. „Wir sind froh, dass wir viele helfende Hände haben, die die Durchführung des Abenteuerschwimmens garantieren”, dankt Günther Hedderich für die Unterstützung aus den eigenen Reihen. Die engagierten Frauen und Männer haben ja auch dafür gesorgt, dass ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Büffet angeboten werden konnte. So hat nicht nur die Seele im Schwimmbad auftanken können, sondern der Leib als solcher ist gleichfalls versorgt gewesen. Es ist ja nicht nur so, dass Familien aus Nordrhein-Westfalen sich beim Abenteuerschwimmen treffen. Eine Veranstaltung wie das Abenteuerschwimmen ist für viele FKK-Begeisterte aus verschiedenen Netzwerken auch eine gute Gelegenheit sich zu begegnen. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Abenteuerschwimmen ein Treffpunkt mit begeisterten Naturistinnen und Naturisten. So hat es natürlich ein großes Hallo gegeben und so manche Aktion für das kommende Jahr 2019 geplant. Das Spiel- und Spaß-Schwimmfest hat genauso die Möglichkeit zu einem entspannten Schwimmtag geboten wie die ereignisreiche Schwammschlacht, die das Abenteuerschwimmen auszeichnet. Langweilig wurde es nie, denn es kam immer von irgendwo ein Schwamm angeflogen und ob man wollte oder nicht, war man ruckzuck in einer Schwammschlacht verwickelt. Zwischendurch wurde auch mal der 3 Meter Sprungturm geöffnet sowie das 1 Meter Sprungbrett.
Zwischen all diesen Aktivitäten blieb natürlich immer noch Zeit, um ins Gespräch mit anderen Leuten zu kommen. Wenn man sich so umgeschaut hat, hatten Jung und Alt glückliche Gesichter und viel Spaß zusammen. So, nachdem Spiel, Spaß, Schwammschlacht abgehakt sind, kann es mal wieder zu Erholung ins Foyer gehen, um sich dort mit Kaffee und Kuchen, oder Würstchen und Frikadellen sowie diversen Salaten zu stärken. Auch dort war eine positive Stimmung.

Draußen vor der Tür gab es die Raucherecke. Auch hier hatte die FSG vorgesorgt, den Regen abbestellt und ein wenig Sonnenschein bestellt, so dass es dort nicht ganz so kalt war.

„Das Abenteuerschwimmen ist ein fester Punkt in unserem Jahreskalender”, erzählt Familienvater Jürgen. Nach dem diesjährigen Abenteuerschwimmen in Leverkusen werde dies auch bleiben. Es sei immer wieder schön, viele Freundinnen und Freunde des Naturismus zu treffen. Vor allem sei es ein tolles Erlebnis, als Familie unter Gleichgesinnten im Adam-und-Eva-Kostüm schwimmen zu gehen. Der Präsident der FSG NW, Günther Hedderich, ist stolz, dass der Breitensportverband eine Veranstaltung mit Seltenheitswert anbieten kann. In der Wirtschaft würde man von einem Alleinstellungsmerkmal sprechen.

Foto: © Detlef Schleicher
Text autoisiert von Günther Hedderich

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