USA → FKK - Kinder - Magazine

Besonders auffällig ist bei diesen Magazinen, dass diese alle in den frühen 1970er Jahren und in Kalifornien produziert wurden. Die Verlage waren zum Beispiel die „Surrey House Inc.”, die „Phenix Publishers Ltd.” oder die „Marquis Publishers Ltd.”, jeweils mit dem gleichen Herausgeber Peter Donleavy.

Da man offensichtlich damit rechnete, dass die Produktion weiterer Hefte „über kurz oder lang” verboten werden würden, wurden bereits jeweils mehrere Heft-Ausgaben vorproduziert. Gegen die ersten Verbote der American Civil Liberties Union (ACLU) wurde noch Widerspruch eingelegt, die Hefte konnten also weiter verkauft werden, bis kein Widerspruch mehr möglich war. Zumeist verstrich bei einem solchen Verfahren ein Zeitraum von bis zu einem Jahr, genügend Zeit also, vier oder fünf Ausgaben auf den Mark „schmeissen” zu können.
Der Handel mit den bereits herausgegebenen Heften ist nicht verboten, da die Heft-Reihen als „unreasonable”, also als „nicht angemessen”, eingestuft wurden.

Auch, wenn man bei einigen Bildern zum Beispiel Mädchen mit gespreizten Beinen sieht, oder Jungen unvorteilhaft von unten fotografiert ... so galten diese Bilder nicht als pornographisch, sondern als „bedenklich”. Kinder sieht man halt in diesen Positionen so am Strand oder im Nudist-Resort, es war jedoch „unangemessen”, derartige Kinder-Bilder zu veröffentlichen.



Neben diesen Heften gab es noch Magazin-Titel, wie „Nudist Lolita”, Child Shock”, „Moppet”, „Kids!”, „Oh, Boy!” ... und so weiter

 

Hinweis:
Vielen Dank für die Informationen an Steve S., Norman L. und Andreas.

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