Probewanderung  Prignitz




11. August 2018

Probewanderung in der Kyritz-Ruppiner Heide zur Einrichtung des 3. offiziellen Naturistenstieges

Länge der Wanderung: ca. 12km
Dauer der Wanderung: ca. 3 Stunden
Anzahl der Teilnehmer: 50
Initiator: Bernd Schaffrath
Start und Ziel: Parkplatz Kyritz-Ruppiner Heide (Pfalzheim)

Am 11. August fand in der Kyritz-Ruppiner Heide die Probewanderung zur Einrichtung des 3. offiziellenb Nacktwanderweges statt. Dort sollte sich zeigen ob es sich in der Region lohnt solch einen Weg einzurichten.
Allerdings wird der Weg nicht dort entstehen, wo nun die Probewanderung stattfand - der genaue Ort steht noch nicht fest, da hierfür noch einige Formalitäten geklärt werden müssen.



Vorbereitung:
Auf dem Weg zum Start der Probewanderung mussten erstmal die Wegweiser für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angebracht werden. Dabei habe ich Bernd und seine Frau Petra mit dem Auto begleitet. Als grad der letzte Wegweiser angebracht worden ist, kam auch schon das Fernsehteam vom RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) an.
Wir sind dann im Convoy zum Parkplatz gefahren, wo wir dann auf die anderen Teilnehmer der Nacktwanderung gewartet haben. In dieser Zeit war die Gelegenheit für Interviews günstig.

Es ging dann los...
Als dann endlich alle eingetroffen waren, haben Bernd und Mike Laskewitz (Tourismusverband Prignitz) eine sehr schöne Rede zur Begrüßung gehalten.
Bevor es aber losgehen konnte wurden wir noch kurz in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe, die kein Problem damit hat gefilmt zu werden und eine Gruppe, mit denen, die nicht gefilmt werden wollten. Nachdem auch dieser Punkt im Sinne aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer geklärt war, sind wir in Begleitung der Fernsehkamera dann losgewandert.

Gleich am Anfang trafen wir auf eine kleine Gruppe textiler Wanderer, die über den Anblick von und nackten Wanderern nicht gerade begeistert war. So gingen wir also durch ein kleines Waldstück, bis wir schließlich in die riesengroße Heideebene kamen.
Der Anblick war einfach großartig. Hinweisschilder wiesen darauf hin das abseits der Wege Lebensgefahr durch Munitionsreste besteht, denn das gesamte Gelände war früher einmal ein Bombenabwurfgebiet, welches immer noch nicht komplett geräumt ist. Daher sollte man die Warnung auch wirklich ernst nehmen.

Nach kurzer Zeit kamen wir beim Sielmann-Hügel an. Von dort hat man einen tollen Ausblick über einen großen Teil der Heidelandschaft. Nachdem wir dort eine kurze Pause eingelegt haben, ging es weiter. Leider war von der Heideblüte aufgrund der Trockenheit und der Hitze der vergangenen Wochen nicht mehr viel zu sehen.



Das Wetter - es zog sich dann zu und es fing ein wenig an zu regnen. Allerdings war das nicht weiter schlimm, denn durch den starken Wind der am Vortag herrschte, war man schnell wieder getrocknet.
Nur wenn wir Pause gemacht haben, wurde es einem doch schnell kühl. Nach einiger Zeit kamen wir dann zu einem Wagen bei dem man Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und sogar „Kurze” (Schnaps) käuflich erwerben konnte. Dort gab es dann auch Sitzmöglichkeiten ... also legten wir eine etwas längere Pause ein, in der Bernd noch einige interessante Informationen bekannt gab.



Als wir uns dann auf den Rückweg machten, kam auch endlich die wieder Sonne raus und es wurde angenehmer. Ungefähr auf der Hälfte des Weges machten wir dann noch ein Gruppenfoto:


Danach ging es dann wieder zurück zum Parkplatz, wo in der Zwischenzeit ein Stand mit Honig aufgebaut wurde, den man dort kaufen konnte. Dort unterhielten wir uns noch ein wenig, bis sich dann die Gruppe langsam auflöste weil doch einige, so wie ich, eine lange Rückfahrt hatten.
Einige sind allerdings mit ihrem Wohnmobil über das Wochenende dort geblieben.



Fazit der Wanderung: Eine sehr schöne und leicht zu gehende Strecke. Man kann auf Grund der sandigen Böden barfuß wandern. Es gibt auch ausreichend Sitzmöglichkeiten in dem Gebiet.

Text:
© Lars Martini

Bilder:
© Lars Martini, Bernd Schaffrath
Für das Bildmaterial sind die jeweiligen
Fotografen verantwortlich.

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