Die Wandervogel-Bewegung

1896 entstand in Steglitz (heute ein Berliner Stadtteil) eine Bewegung von Schülern und Studenten, die sich von den schulischen und gesellschaftlichen Zwängen und „Fesseln” loslösen wollten.
Ihr Wunsch war es, in der freien Natur eine neue Lebensart zu erschaffen. Damit stellte der Wandervogel den Beginn der Jugendbewegung dar, die auch für Reformpädagogik, Freikörperkultur und Lebensreformbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts wichtige Impulse setzte.

Am 4. November 1901 wurde aus der Bewegung ein Verein, dessen Gründungsvater Karl Fischer (1881 - 1941, Berlin) war.
In dem Berliner Stadtteil Steglitz erinnern Tafeln (am Steglitzer Rathaus und n der Südendstraße) und ein Gedenkstein (im Stadtpark Steglitz) an diese Gründung.
Die Bezeichnung „Wandervogel” wurde auf Vorschlag von Wolfgang Meyen gewählt und soll auf ein Gedicht von Otto Roquettes (18241896) zurück gehen - es gibt allerdings noch zwei weitere Versionen zu der Namensherkunft.

Bereits wenige Jahre nach Gründung kam es zu Streitigkeiten innerhalb des Vereines und letztendlich zu Abspaltungen.

Quelle:
• Wikipedia
 Bild:  CC BY-SA 3.0 - Wribln / Wikipedia

Therese Mülhause-Vogeler
Wandervogel und Freikörperkultur

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