Plan / Übersicht CHM - Montalivet → © CHM-Montalivet
 

Strand
 

Ein Spielplatz
 
 
 
 

Ein Spielplatz
 
 
 
 

Einkaufszentrum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montalivet

Allgemeines
Geschichte
Wo liegt Montalivet ?
CHM → Impressionen
CHM → Postkarten
Strand → Bunker

 


 

Allgemeines

Mit einer Größe von mehr als 200 Hektar bietet das Centre Hélio Marin de Montalivet Naturisten geradezu ideale Bedingungen für einen kurzen oder langen Urlaub. Ein 2 Kilometer langer Strand lädt geradezu ein, hier einen Badeurlaub zu verbringen.
Über 20 Geschäfte gibt es im Einkaufszentrum des weitläufigen Geländes. Darunter zwei kleine Supermärkte, sieben Restaurants, zwei Bäcker, ein Fischgeschäft, Fleischer, Friseur, und, und, und.
Nicht zu vergessen ein Fahrradverleih mit Werkstatt, denn ein Fahrrad braucht man hier schon.

Aber auch der Sport kommt nicht zu kurz, so gibt es 6 Tennisplätze, einen Basket-, Handball-, Beachvolleyball- und Boulé-Platz, einen Fitnessraum, ein Schwimmbecken und eine Anlage zum Bogenschießen. Es kann hier also nicht langweilig werden.

Verschiedene Wellnessangebote runden einen Urlaub ab, neben Sauna und Dampfbad gibt es auch ausgebildete Fachkräfte für Massagen, Kosmetik, Lymphdrainage, Osteopathie, Akupunktur, Kinesiotherapie und so weiter.

Und die Kinder ?
Für Kinder ist „Monta”, wie die Anlage liebevoll auch genannt wird, ein wahres Paradies. Mini-Clubs (mit geschultem Personal) gibt es nicht nur für die ganz Kleinen. Weiterhin auch Mini-Golf (für die ganze Familie), Hüpfburg, sogar ein Kunstdorf und ein kleiner Wasserpark ... und noch vieles mehr.

 


 

Geschichte

1950
Am 23. Juli 1950 gründete Albert Lecocq das Centre Héliomarin de Montalivet als europaweit erstes FKK Urlaubszentrum.

1951
Das Gelände wird auf 25 Hektar vergrößert, die ersten Holzbungalows entstehen, sowie klimatisiertes Thermalbad mit Sauna.

1953
23.08.1953 → 3. Naturisten-Weltkongreß: Gründung der „Internationalen Naturisten-Föderation” (INF/FNI). Auf drängen der Franzosen wurde der Abkürzung „INF” noch das Kürzel „FNI” (Fédération Naturisme Internationale) hinzugefügt.

1954
Gründung des Socnat (Gesellschaft zur Finanzierung von FKK-Zentren) welche das CHM leitet.

1957
Das „Dorf” ist inzwischen stetig gewachsen, 150 Bungalows können nun vermietet werden, welche aber komplett leer sind. Es gibt weder eine Kochgelegenheit, noch Licht. Geschlafen wird in Schlafsäcken oder Decken, die die Gäste selber mitbringen.

1960
Das Gelände des CHM wird auf 140 Hektare vergrößert. 80 Hektar werden hierfür von der Gemeinde angemietet und weitere 60 Hektar beim »Office National des Forêts et la plage au Domaine Maritime«.

1963
Inzwischen kommen Gäste aus ganz Europa.
Am 15. August 1963 wird die 3500 Personengrenze auf dem CHM überschritten.

1965
Am 15. August 1965 wird die 5000 Personengrenze auf dem CHM überschritten.

1966
Der Strand des CHM wird ganz offiziell als erster FKK-Strand Frankreichs anerkannt.

Ein Denkmal erinnert
an die Gründung der
INF/FNI im Jahre 1953
und wurde 1993 zum
40. Jahrestag eingeweiht.

Frühe Bilder der Anlage - aufgenommen von Albert Lecocq.

 


 

Lage

Das Centre Hélio Marin (CHM) liegt direkt am Meer an der Spitze des Médoc am
Atlantik und befindet sich in der Region Médoc/Gironde in Montalivet, nördlich von
Bordeaux.


Anschrift:

46 Avenue de l'Europe
33930 Vendays-Montalivet
Frankreich


GPS-Koordinaten:

N 45°21'47.52
O 1°8'45.818


Webseite:

www.chm-montalivet.com

 


 

Impressionen

⭐ Anlage ⭐
⭐ Zentrum ⭐
⭐ Bungalows ⭐
⭐ Campingplatz ⭐

 

⭐  Spielplatz  ⭐

⭐  Strand  ⭐

⭐  Flora und Fauna  ⭐

 

 


 

Postkarten

 


 

Strand  →  Bunker

Relikte des 2. Weltkrieges

Fast die gesamte Küste Frankreichs wurde von der deutschen Wehrmacht während der Besatzung
im 2. Weltkrieg zu dem so genannten „Atlantikwall”, einer über 2600 Kilometer langen Verteidigungs-
linie ausgebaut. Dieser Schutzwall sollte Landungen der Kriegsgegner verhindern.

Ursprünglich standen die Bunker oben auf den Dünen, rutschten aber im Laufe der Jahre zum Strand
hinunter, wo sie auch heute noch stehen, bzw. liegen und dem Zahn der Zeit, den Naturgewalten, aus-
gesetzt sind. Alle Maßnahmen, die Bunker hier zu beseitigen schlugen fehl und man beließ sie einfach
an Ort und Stelle.

Besonders Kinder und Jugendliche klettern begeistert auf diesen Bunkerresten herum, dies wird zwar
nicht so gern gesehen, geschieht aber. Die Bunkerreste werden regelmäßig auf ihre Sicherheit über-
prüft (Standfestigkeit).

Trotz all dem Kletterspaß darf man nicht vergessen, wer und unter welchen Umständen die ganzen
Bunkeranlagen damals erbaut wurden. Unter widrigsten Bedingungen arbeiteten zum größten Teil
Zwangsarbeiter (oftmals bis zum Tode) an der Anlage, um diese in kürzester Zeit fertig zu stellen.

 


 

Quellen:

• Webseite CHM

Bilder / Grafiken / Filme:

• CHM-Grafik & → © Webseite CHM/Montalivet
• Karte Frankreich → © Google Earth
• Karte Bunker → Luftbild © Géoprtail
• Fotos und Filme → Erhard Hagebeuker

Aktualisierungen:

14.06.2021 → Impressionen (erweitert)
14.06.2021 → Postkarten (neu)
11.06.2021 → Impressionen (erweitert)
22.05.2021 → Impressionen (erweitert)
10.05.2021 → Impressionen (neu)
06.05.2021 → Seite veröffentlicht
05.05.2021 → Seite erstellt