Boing-Ball

Der Boing-Ball, in der DDR als Rucki-Zucki bezeichnet, ist ein Spielzeug, mit dem zwei Personen gleichzeitig spielen.

Der Ball ähnelt einem Football, ist aber aus Plastik und mit einem Längsloch versehen, durch das zwei Schnüre mit Griffen an den Enden gezogen sind. Jeder Spieler erhält zwei Griffe. Indem ein Spieler die Arme weit öffnet, wird der Boing-Ball durch das Spreizen der Schnüre beschleunigt und bewegt sich auf den anderen Spieler zu, der seine Arme geschlossen hat und die Griffe zusammenhält. Wenn der Ball auf die Griffe auftrifft, ertönt eine Art Boing-Geräusch, von dem sich der Name des Spiels ableitet.

Dieses Spiel wird hauptsächlich im Freien gespielt, da Armfreiheit und genügend Abstand zwischen den Spielern benötigt wird. Interessanter wird das Spiel, wenn mehrere Paare gegeneinander antreten. Dabei wird eine bestimmte Zeit festgelegt und gezählt, wie viele Boings die jeweiligen Paare erzielt haben.

Text: Vorstehender Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike” verfügbar.

Wettkampf

Bei einem Wettkampf treten immer Zweier-Teams gegeneinander an. Jedem Team wird dabei eine
unparteiische Person zugeteilt, welche die einzelnen „Boings” des jeweiligen Teams innerhalb einer
vorgegebenen Zeit zählt.
Das Team mit den meisten „Boings” gewinnt.

Bei der Aufstellung der einzelnen Teams sollte darauf geachtet werden, immer zwei gleichstarke
Spieler/innen auszuwählen und auch das Alter zu berücksichtigen.

Dauert ein Durchgang etwas länger, so werden Spieler/innen schnell merken, dass die Armmuskulatur
recht stark beansprucht wird. Somit ist dieses Spielgerät auch gleichzeitig ein effektives Sportgerät.

Links:
Wikipedia
DDR-Museum

zurück

Aktualisierungen:
25.05.2022 → erweitert und Bilder ausgetauscht
21.05.2022 → Seite erstellt