Kinder-Bilder

Kinder - Mode
&
Kids-Fashion-Shows



Die hier gezeigten Bilder wurden von der Staatsanwaltschaft nicht als pornografisch oder unangemessen eingestuft.

Alle Bilder stammen aus öffentlichen Quellen, wie Internet und öffentlich käuflichen Zeitschriften.

 

→ wichtiger Hinweis

 

Vorbemerkung
Mit dieser Seite und den entsprechenden Bildern möchten wir an die Eltern appelieren, nicht unbedingt jeden Modetrend mitzumachen und auch zum Beispiel darauf zu achten, dass die vorhandene Kleidung vom letzten Jahr auch heute noch richtig sitzt.

 


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Kinder-„Mode” ... oder nicht doch lieber gleich ganz nackt ?!

Gehen wir also von der Freikörperkultur weg, hin zur Mode. Da war mir bereits vor längerer Zeit eine Creation des Modedesigners Eddi Pen aufgefallen, der unsere Mädchen scheinbar am liebsten in durchsichtigen Netzshirts durch die Straßen fahren sehen würde. Die entsprechende Seite aus der Mode-Zeitschrift »Bambini« aus Italien zeige ich hier links.
Das ist kein Witz, ist auch kein Fake.

Das ist Mode von Erwachsenen für Kinder.

„Spielen” hier die Modemacher mit den »kindlichen Reizen«, mit dem noch nicht entwickelten Körper? Strahlt diese Mode nicht auch eine gewisse „Erotik” aus, frei nach dem Motto: (sehr) viel zeigen, aber nicht alles !?

Die »Shorts« von Ki6? (links) sind für mich eher so genannte »Hot Pans« ... aber kleine Mädchen tragen keine »Hot Pans«, das würde ja nicht anständig sein, also sind es einfach nur »Brazilian Shorts«!

Übrigens - dies sind nur ein paar Beispiele aus der Kinder-Modenbranche für Mädchen. Die aktuelle Mode scheint mir im allgemeinen Körperpartien besonders hervorzuheben, seien es die Beine, der Bauch, oder eben, wie hier gezeigt, die Brust.

Aber auch bei den Fashion-Shows selber, da kann noch viel „schief” gehen - oder besser ausgedrückt: verrutschen, wie zum Beispiel bei der folgenden Kids-Fashion-Show aus Russland, 2012:


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Nach und nach rutschten den kleinen Laufsteg-Modellen die Kleider einer neuen Kollektion von »Yanastasia« (→ Yana & Anastasia Shevchenko) herunter. „The Show Must Go On” - frei nach diesem Motto tanzten die Mädchen mutig weiter und brachten die einstudierte Choreographie tapfer zu Ende.
Ob die Kleider nach dieser Präsentation erfolgreich verkauft wurden, ist mir leider nicht bekannt.

Anmerkung: Dieses Video aus dem Jahr 2012 ist immer noch auf den verschiedenen Video-Portalen (Stand: Januar 2020) zu sehen.


Shitstorm der Eltern

Im Jahr 2017 gab es bereits einmal einen regelrechten Shitstorm gegen einen schwedischen Kleiderkonzern, weil die auf der Internetseite des Unternehmens angebotene Kinder-Kleidung die Mädchen zu sehr sexualisieren.
Ausgelöst wurde dieser Shitstorm von einer Mutter, die für ihre neunjährige Tochter ein paar Shorts bestellen wollte - zwar fand sie im Web-Shop gut 30 verschiedene Shorts für Mädchen, doch die waren alle „Po”-kurz geschnitten und fielen viel zu knapp aus ... „SO” wollte sie ihre Tochter nicht in der Öffentlichkeit herum laufen lassen.

Ab Kleidergröße 134 geht es heiß her
Nicht nur die Hotpants liegen in den Regalen, auch Miniröcke, schmale Tops und super-eng geschnittene T-Shirts, wie auch Bikinis, die schon so knapp sind, dass sie auf keinen Bügel mehr gehängt werden können ... all das schon ab der Kleidergröße 134, also vorgesehen für Mädchen ab ca. 9 Jahren.

Brauchen wir in der Textilbranche auch einen Jugendschutz ?
Zum Glück stellt sich diese Frage noch nicht, denn in erster Linie haben es die Eltern selbst in der Hand, zumindest bei ihren Kindern in einem Alter, wo die Eltern noch entscheiden. Letztendlich gilt das Prinzip von „Angebot” und „Nachfrage”.

Der unbekleidete Körper  vs.  der nackte Körper

Nackte Körper waren (und sind) eigentlich eher langweilig, denn letztendlich wissen wir ja alle, wie ein nackter Mann, eine nackte Frau in jedwedem Alter aussieht - es ist einfach nichts besonderes.
Viel erotischer hingegen sind angezogene Körper, weil man mit Kleidung eben den nackten (und langweiligen) Körper besonders gestalten kann. Kleidung, die nicht alles zeigt, aber doch vieles erahnen lässt. Wo einzelne Körper-Partien durchscheinen, durchschimmern oder sich mehr oder weniger deutlich abzeichnen.

Bezwecken die „Modemacher” dies auch bei den Kindern ?
Der Eindruck mag entstehen und ist auch nicht von der Hand zu weisen. Natürlich haben kleine Mädchen auch den Wunsch, sich genau so anziehen zu wollen, wie die Top-Models im Fernsehen - und dort ist nun oftmals „Minimal-Bekleidung” angesagt ... aber ist dies ein Grund für die Modeschöpfer den Kindern gleich auch so eine »sexy«/»erotische« Mode-Linie zu verpassen ?

Kleine Mädchen, finden zum Beispiel auch Shorts ganz toll - haben aber noch absolut keine Ahnung davon, wie sie damit nach außen hin wirken können.


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Ein wenig „Brust”
sollte die Trägerin
dieses Badean-
zuges möglichst
noch nicht haben.
ww
4
Negligé für kleine
Mädchen ?

Nein, ein Shirt für
den Alltag !
ww
4
Auch hier haben
wir ein fast ganz
durchsichtiges
Oberteil
ww
4
Nicht das Shirt
verdeckt die Brust,
die Kette tut dies.

4
Der Mini-Rock
kommt wieder -
nun noch mehr
»mini«, als je
zuvor.
ww
4
Herbstlich - sehr
betont im Bereich
der Brust.
ww
4
„Straßen-Outfit”
für den
Sommer - 2018.
ww
4
Shorts ...
... knapp
... knapper
!!!

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„Earnshaw's”
... weiß bereits
2017, was die
Mädchen im
Sommer 2018
tragen.
 
4
... da ist doch auch
wieder etwas
herunter gerutscht ...
ww
4
... und immer
schön viel
Bein zeigen !
ww
4
„Ein Knopf ist
vollkommen
ausreichend!”
 ... dann doch lieber gleich ganz nackt ! 
Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele. Es ist nicht meine Aufgabe und auch nicht mein Anliegen, diese Mode für Kinder zu bewerten oder gar zu kritisieren.
 
 
Tokio
Auf einer Modenschau für Sommer- und Strand-Mode 1998 präsentierte
ein japanischer Modedesigner sehr „provokative Mode” für Kinder, wohl-
wissend, dass diese in der Öffentlichkeit nicht tragbar ist. Dem nicht
genug, war bei der Show ein kleiner Junge - ganz nackt - auch noch
mit dabei. 6 + 7
 
 
Kinder-Moden-Schau in einem
japanischem Einkaufszentrum
 
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Shorts, die im letzten Jahr noch super gepasst haben,
können in diesem Jahr durchaus »etwas« knapper aus-
fallen und auf diese Weise ganz unfreiwillig zu einem
„Hingucker” werden.
Man muss aber nicht so lange
warten, bis die Sachen so
„knapp” werden, man kann sie
auch schon so kaufen.
(→ Oberteil)
 
 
Pierre Cardin
Der französischer Modeschöpfer, bekannt für seine futuristische Mode und dem so genannten „Minus-Look”, liess im Jahre 1978 am
Ende seiner Modenschau zwei kleine nackte Mädchen als Abschluß über den Catwalk laufen.
Mit den beiden kleinen Nackedeis wollte Cardin noch einmal seinen „Minus-Look” unterstreichen: »Noch weniger Stoff = nackt«
Das Publikum war jedenfalls amüsiert, nicht schockiert über die Nacktheit der beiden Kinder.
 
 
Nachbemerkung
Ich bin selber Vater. Meine Kinder nackt unter Nackten im FKK-Verein oder am FKK-Strand, dies war für mich immer in Ordnung, kein Problem.
Jedoch hätte ich meine Tochter niemals derart bekleidet (wie die ganzen Beispiele zeigen) auf die Straße gelassen.
Jedenfalls so lange nicht, solange sie sich in der Art und Weise, wie sie sich kleidet, ihrer Wirkung auf andere Menschen (Männer) nicht bewußt gewesen wäre.
 
 
Hinweis
Das FKK-Museum wurde 2019 wegen Verbreitung von Kinderpornographie angezeigt. Nach Akteneinsicht konnten wir nicht nur feststellen, dass es sich bei der Anzeige um die Bilder dieser Seite handelte, sondern natürlich auch, WER das FKK-Museum angezeigt hatte, bzw. welche Institution.
Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft natürlich eingestellt (ermittelnde Institutionen erhalten das Aktenzeichen gern auf Nachfrage). Trotzdem haben wir vom FKK-Museum uns diesen Vorgang zu Herzen genommen und die entsprechenden Bilder nicht nur verfremdet, sondern in erster Linie stark verkleinert. Im Original sind jene Bilder allerdings immer noch auf den ursprünglichen Webseiten, von denen diese Bilder stammen, vorhanden.

So eine Anzeige bindet dabei sehr viel Personal, Kriminalbeamte, die erst einmal alle Bild-Dateien sichten und auswerten müssen - was bei über 30.000 Bild-Dateien natürlich entsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt. Das ist natürlich auch Zeit, welche den Beamten dann bei anderen wichtigen Fällen dann fehlt.
Siehe auch → Zwangspause.

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Bild- und Quellennachweise:
Alle Bilder - Verwendung nach § 51 UrhG
1 - © Claus Wickrath / Eddi Pen
2 - © Ki6?
3 - Video-Caps einer Modenschau aus Russland, 2013 → Kollektion »Yanastasia«
4 - unbekannt - konnte nicht zugeordnet werden
5 - Earnshaw's Kids-Fashio Magazine - August 2017
6 - Name des Designers nicht übermittelt / Bilder aus einem YT-Video
7 - Den durchsichtigen Bikini kann man tatsächlich (für Frauen) kaufen

Text: © Michael Otto